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Kirchlindach

2006-2007:
Gemeindeinitiative für nachhaltige Entwicklung

Unsere Gemeinde hat sich anlässlich der Zukunftskonferenz im Jahre 2004 ein neues Gemeindeleitbild gegeben, welches unter anderem folgende Punkte festhält:

  • Wir schaffen Rahmenbedingungen für eine gesunde Entwicklung von Landwirtschaft, Gewerbe und Dienstleistungen.

  • Wir setzen uns für eine regionale Verkehrsplanung ein, welche die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Wir haben einen gut ausgebauten ÖV und fördern den Langsamverkehr.

  • Wir schaffen Rahmenbedingungen und Anreize zur effizienten Energienutzung und Förderung erneuerbarer Energien.

  • Wir entwickeln Visionen und nutzen unseren Handlungsspielraum, diese auch umzusetzen.

Die Umsetzung dieser Ziele braucht auch Geld. Damit dieses bereitsteht und nicht von Fall zu Fall beschafft werden muss, braucht es den Entwicklungsfonds. Die Gemeinde Kirchlindach erhält seit Jahren ohne nennenswerten Aufwand Geld von den BKW. Es handelt sich dabei um Bezugsprovisionen, also eine Belohnung dafür, dass die BKW in unserer Gemeinde die Hausanschlüsse machen und unsere Haushalte mit Strom beliefern dürfen. Dieses "geschenkte" Geld soll für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung eingesetzt werden.

Deshalb starten wir die Initiative für Nachhaltige Entwicklung mit folgendem Wortlaut:

  1. Die Gemeinde Kirchlindach schafft einen Entwicklungsfonds, der zur Finanzierung von nachhaltigen Projekten und Massnahmen im Sinne der Agenda 21 dient.

  2. Der Fonds speist sich mit den Erträgen der Bezugsprovisionen BKW Budget-Position 860.410 / zurzeit rund Fr.150'000.-/Jahr)

  3. Die Mittel des Entwicklungsfonds sind reserviert für die Finanzierung und Unterstützung nachhaltiger und zukunftsweisender Projekte und Massnahmen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

  4. Die Gemeindeversammlung befindet innert 12 Monaten nach Einreichung dieser Initiative über das Begehren.

  5. Im Falle einer Annahme der Initiative durch die Gemeindeversammlung legt der Gemeinderat innert 6 Monaten ein Reglement vor, das die Verwendung der Mittel regelt.

Wir danken Ihnen für die Unterstützung unserer Gemeindeinitiative!

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