Wo eine Leitung fehlt, wo Gemeindepolitik mangels Begeisterung stockt, wo die Realisierung gemeinsamer Ideen für die Gemein(d)samkeit selten ist, wo Kapitalismus und Armeeabschaffung als Vision die Partei spalten, muss Mann und Frau sich zusammensetzen, um über Struktur und Kultur für eine neue Dynamik in der Gemeinde¬politik nachzudenken und aktiv zu werden. Die Gemeinden wirken noch in 15% ihrer Funktionen autonom, der Rest ist vorgegeben und der soll so bespart werden, dass nichts mehr bleibt! Von den 15% erfüllen die Gemeinden weitere 5 -10% mit andern Gemeinden zusammen. Die beiden ordentlichen Gemeindeversammlungen zu Budget und Rechnung begeistern kaum jemanden… Was sollen da die Ortsparteien noch?
Wir schlagen vor, über die Grenzen zu schauen, den Alltagskram durch Professionalisierung interessant zu machen, uns zu fragen, worum es eigentlich geht und dies alles im grösseren Raum des Südhanges vom Frienisberg.
Tun wir uns zusammen und pilotieren in eine interessante erweiterte Umgebung!
Orientierungsversammlung vom 27.1.2011
Bei dieser Orientierungsversammlung handelte es sich darum zu entscheiden, ob der Vorschlag weiterverfolgt werden sollte. Definitive Entscheide sollten nach Vorliegen der Ausführung mit Statuten an einer gemeinsamen Hauptversammlung vom Dienstag, 5. April 2011 gefällt werden.
In der abschliessenden Diskussion wurden folgende Punkte eingebracht:
Zusammenfassend kann man sagen, dass Meikirch und Wohlen dem Konzept grundsätzlich positiv gegenüber stehen, jedoch noch einige Fragen zu klären sind. Die Anwesenden von Kirchlindach scheinen skeptischer, aber sind bereit weiter zu machen.
Die bestehende Arbeitsgruppe erhält den Auftrag, das Konzept unter Berücksichtigung der Diskussionspunkte weiter zu bearbeiten. Dazu sollen Statuten, Budget und verschiedene Aufgabenkataloge ausgearbeitet werden.
Zeitplan: März 2011 Vernehmlassung in den Sektionen. Mai 2011 Genehmigung an einer a.o. HV. Anmerkung von Kirchlindach: Es eilt nicht so.