Unsere Gemeinderäte: Christoph Grosjean-Sommer und Andrea Walther

Aktuell


Oberstufe: wohin?

Die Ausgangslage ist klar: Die Gemeindeversammlung lehnte auf Drängen der SVP einen Wechsel zu einem durchlässigen Schulmodell ab und die Gemeinde Wohlen kündigte den Oberstufenverband.

 

Nach diesem Scherbenhaufen sucht der Gemeinderat nach einer neuen Lösung. Nun ist aber allen klar: Eine neue Lösung, wie immer auch sie aussehen mag, setzt auf Grund der Schülerzahlen ein durchlässiges Schulmodell voraus.

 

Bevor man ein externes Büro zur Erarbeitung einer neuen Lösung bemüht und dadurch Kosten verursacht, muss die Gemeindeversammlung erneut über die Einführung eines durchlässigen Schulmodells abstimmen.

Nur so kann garantiert werden, dass unsere Oberstufenschüler auch weiterhin in Uettligen zur Schule gehen können.


Aus Sicht der SP Kirchlindach kommt sowieso nur diese Variante in Frage.

 

Der Vorstand der SP Kirchlindach fordert deshalb, dass an der nächsten Gemeindeversammlung eine Vorlage zu einem durchlässigen Schulmodell zu traktandieren ist.


Martin Sahli, Präsident SP Kirchlindach

 

Download
Oberstufe: wohin?
Lindacher Nachrichten
lindacher_juni-2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB


Einsprache Lindachwaldstrasse

Der Gemeinderat hat auf Drängen von Einzelinteressen die Asphaltierung einer Naturstrasse (Einzelhofzufahrt) im Lindachwald beschlossen. Gegen das publizierte Baugesuch hat der Vorstand der SP Kirchlindach Einsprache erhoben.
 
Die SP Kirchlindach steht ein für den Schutz der natürlichen Lebensräume für Mensch und Tier. Das Projekt steht dem entgegen, indem

  • ein öffentliches Strässchen, welches Reiter*innen, Spaziergänger*innen und Sportler*innen benützen, abgewertet wird;
  • der ökologische Vorteil von Naturstrassen (für Vögel Baustoff für Nester; für Kleintiere einfachere Querung, etc.) verloren geht;
  • ein Präjudiz geschaffen wird, weitere Hofzufahrten und mit Naturbelag versehene Gemeindestrassen zu asphaltieren (es gibt noch weitere 17 km Naturstrasse, welche nur darauf warten, auch asphaltiert zu werden…);
  • der grosse Einsatz an Energie zur Herstellung des Asphalts und somit die Freisetzung von Klimagasen in keinem Verhältnis zum Nutzen steht;
  • finanzielle Ressourcen verschlungen werden, welche anderweitig, beispielsweise für den Schutz respektive die Aufwertung der natürlichen Lebensräume, eingesetzt werden könnten.

Für die SP Kirchlindach steht fest, dass in diesem Fall die Interessen der Allgemeinheit, der Umwelt und der Steuerzahler höher zu gewichten sind als private Einzelinteressen.


Erfreulicherweise hat unterdessen die Stiftung Landschaftsschutz ebenfalls Einsprache gegen das Baugesuch erhoben.
 
Der Vorstand der SP Kirchlindach
Martin Sahl, Präsident



Landschaft geht uns alle an

SPaziergang auf dem Biohof von Hansueli Häberli und Cornelia Remund im Weiler Hubel

Spannend war's! Hansueli Häberli  informierte kompetent über Biolandwirtschaft, stellte mit Herzblut seinen Hof vor, führte uns vom Stall auf die Weide, zu den Kälbchen und in die Remise zu den Speicherelementen seiner Energieanlage.

Auf der Weide konnte die raue Zunge der Kuh erlebt werden, beim Apéro ein Becher Milch "frisch ab Kuh" und ein Süssmost aus eigener Produktion genossen werden.

 

Wir danken ganz herzlich!



Landschaft geht uns alle an

Am 4. März diskutierten an einer öffentlichen Podiumsdiskussion der SP Kirchlindach die ReferentInnen Andreas Wyss, Geschäftsführer Berner Bauern und Franziska Grossenbacher von der Stiftung Landschaftsschutz, und moderiert von SP-Gemeinderat Christoph Grosjean-Sommer, grundsätzliche Fragen zum Spannungsfeld Landwirtschaft–Landschaftsschutz. Der von der Gemeinde Kirchlindach entwickelte neue Ansatz in der kommunalen Landwirtschafts- und Landschaftsplanung wurde dabei von beiden Seiten als spannend und sehr innovativ beurteilt, mit potentieller Vorbildfunktion für andere Gemeinden.

Download
SP: Mitwirkung Landschaftsplanung
190315_SP-Mitwirkung_Landschaftsplanung.
Adobe Acrobat Dokument 167.6 KB

In der anschliessenden Diskussion bei Käse und Weisswein wurden die Themen und Probleme der Gemeinde, des Landschaftsschutzes und der Landwirtschaft lebhaft und offen vertieft. Der Abend war vor allem auch wegen den Begegnungen zwischend diesen verschiedenen Anspruchsgruppen ein voller Erfolg und wird hoffentlich für die nächsten wichtigen Planungsthemen, z.B. bezüglich Biodiversität als Vorbild dienen!

Download
Landschaft geht uns alle an
Lindacher April 2019
lindacher_april-2019_landschaft-geht-uns
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB